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Workflow-Engine

Administrator’s Guide:

cimERP - Workflow-Engine

Die Workflow-Engine ist der Prozess, der alle im Hintergrund („Batch“) abzuarbeitenden Workflows bearbeitet. Dies sind: - alle „periodischen“ Workflows - alle „ereignisgesteuerten“ Workflows, die das entspr. Kennzeichen tragen

Der (generelle) Start des Workflow-Engine-Prozesses kann im Programm <cd0095-Systemparameter> näher spezifiziert und parametrisiert werden.

Falls dort entsprechend parametrisiert, so wird der Workflow-Engine-Prozess automatisiert an den <PPS-Batchhandler>-Dienst gekoppelt, d.h. mit diesem Gestartet und Beendet.

Im Windows-TaskManager sind gestartete Workflow-Engine-Prozesse unter den Namen <cd6515.exe> UND <w4_cd6515.exe> zu sehen. Es existiert für jeden gestarteten Betrieb eine weitere (gleichnamige) Instanz der Prozesse. (Um hier exaktere Zuordnungen zu erkennen, sind Tools wie z.B. der <ProzessExplorer> notwendig).

Jede auf diese Weise gestartete Instanz der Workflow-Engine erzeugt im II_W4GLERRORS-Directory (i.d.R. d:\cimdata\w4glerrors am Batchhandler-Server) eine entsprechende Protokolldatei (die sog. Workflow-Engine-Logdatei) mit der Namenskonvention <cd6515_betriebXX.log> und kümmert sich um die im jeweiligen anfallenden Jobs.

Bei dieser Datei handelt es sich um eine ASCII-Textdatei, die mit jedem beliebigen Editor geöffnet werden kann. Im Kopfbereich dieser Datei befinden sich zunächst Informationen bzgl. der Startzeit, der Startparameter etc. Im Anschluß befinden sich weitere Informationen bzgl. der innerhalb dieser Instanz abgearbeiteten Workflow-Ereignisse.

Die Workflow-Engine startet sich mittels eines implizierten Mechanismus generell alle 24h selbst neu – und beendet die „alte“ Instanz. Sollte ein „Start-Datum“ in einer Workflow-Engine-Logdatei älter als 24h zurückliegen kann mit ziemlicher Sicherheit davon ausgegangen werden, dass Probleme vorliegen/vorlagen.

Die Aktivität des Workflow-Prozesses kann auch über die entspr. Funktion im <Bearbeiten-Menü> des Programmes <cd6507-Workflow-Aktionen> überwacht und kontrolliert werden.

Sollten Probleme bei der Abarbeitung von Workflows aufgrund einer inaktiven Instanz der Workflow-Engine festgestellt werden, so gibt es folgende Lösungsansätze:

a.) Übergabe der Problematik an die cimdata-Hotline b.) Beendigung und Neustart des PPS-Batchhandlers in den Windows-Diensten (und somit auch Neustart der gekoppelten Workflow-Engine-Prozesse) c.) Falls a.) und/oder b.) in Ausnahmefällen nicht durchgeführt werden können, so kann in Ausnahmefällen die Abarbeitung auch als manueller Dialogprozess im Vordergrund gestartet werden („Notbetrieb“, kein Schreiben von Protokolldateien o.ä.). Es ist hierzu eine RemoteVerbindung auf den Batchhandler-Server zu starten. Es ist in dieser Sitzung eine cimERP-Anwendung zu starten. In dieser Anwendung kann mittels Menü <Bearbeiten/Systemebene PC> eine MSDOS-Eingabeaufforderung gestartet werden. Hierin kann per Kommandozeile

w4glrun cd6515.img –dbetriebXX –Tyes

manuell eine Instanz der Workflow-Engine gestartet werden. Diese wird „im Dialog“ gestartet (Trace-Window ist links oben ersichtlich). Diese Instanz kümmert sich bis auf weiteres um die Abarbeitung der Workflow-Prozesse für den jeweiligen Betrieb. Alle noch nicht verarbeiteten „aufgelaufenen“ Workflow-Prozesse (Schnittstellentabelle: <wofl_engine>) werden ebenfalls nachträglich abgearbeitet. Es ist dennoch schnellstmöglich (durch Neustart des PPS-Batchhandler-Dienstes oder Server-Neustart) anzustreben, die Workflow-Engine wieder in den „normalen“ Betriebsmodus zu überführen.